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Unsere Liebe Frau in Guadalupe

DI

12. 12.

2017

Gedenktag

Das Fest erinnert an die Marienerscheinung von Juan Diego in Mexiko. Ihm erschien  am 9. Dezember 1531 Maria und beauftragte ihn, vom Bischof in Ciudad de Mexico / Mexiko City die Errichtung einer Kirche auf  einem Hügel nahe der Stadt, auf dem zuvor ein Heiligtum der Aztekengöttin „Tonantzin” stand, zu erbitten. „Ich bin die Jungfrau Maria, sag dem Bischof, er soll mir hier eine Kirche bauen.“ Drei Tage später erschien Maria dem Indianerjungen Juan ein zweites Mal. Auf dem schneebedeckten Hügel wuchsen Rosen. Juan Diego sammelte sie und brachte sie in seinem Mantel zum Bischof.  Als er den Mantel öffnete, um dem Bischof die Rosen zu geben, war auf  dem Mantelfutter das Gesicht von Maria zu sehen. Der Bischof erkannte darin das Bild der „Jungfrau von Guadalupe“,  die in Spanien verehrt wird: Durch das Rosenwunder  jetzt überzeugt, ließ er noch 1531 an dieser Stelle eine Kapelle bauen in der er das Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Guadalupe aufstellte. Juan Diego lebte bis zu seinem Tod  als Büßer und Beter in dieser Kapelle. Papst Johannes Paul II. hat 1990  in Mexiko Juan Diego  als ersten Ureinwohner Lateinamerikas selig- und beim erneuten Besuch 2002 heiliggesprochen.  1695 wurde die große Basilika errichtet. Guadalupe ist heute mit  rund 14 Millionen Pilgern  jährlich der meistbesuchte römisch-katholische Wallfahrtsort der Welt.

Gnadenbild der schwarzen Madonna

von Guadalupe in Spanien

Basilika der Jungfrau Maria

 in Guadalupe in Mexico