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Äbtissin, Kirchenlehrerin

17. 09. 2019

Dienstag

Hildegard

von Bingen

Schrein  der  Heiligen in der Klosterkirche Eibingen

Hildegard von Bingen

Ehrungen zu Lebzeiten

 Der selige Papst Eugen III. (1145 bis 1153) las persönlich 1147/1148 in Trier den anwesenden Kardinälen, Bischöfen und Theologen aus dem Buch "Sci vias" vor.

Friedrich Barbarossa empfängt Hildegard 1154 auf dessen Pfalz in Ingelheim und stellt einen Schutzbrief für das Kloster Rupertsberg aus.   -  In dem von Friedrich Barbaraossa 1154 ausgestellten Schutzbrief für ihr Kloster Rupertsberg wird Hildegard als Abbatissa bezeichnet, die erste Quelle, in der dieser Titel für eine Frau verwendet wird,

Geboren 1098 in Bermersheim bei Alzey in Rheinhessen; gestorben  am 17. September 1179 im Kloster Ruperts berg bei Bingen. Sie war eine Benediktinerin, Äbtissin, Visionärin und Komponistin.

Ihre Werke befassen sich mit der Theologie, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Ein umfangreicher Briefwechsel mit geistlicher Begleitung und eindringlichen Ermahnungen auch gegenüber hochgestellten Persönlichkeiten ihrer Zeit und Berichte über weitläufige Seelsorgereisen mit öffentlicher Predigttätigkeit bis nach Bamberg, Trier und der Werdener Abtei - St. Ludgerus sind erhalten geblieben. 1150 gründete sie mit ihrem Konvent ein neues Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen und erwarb in Eibingen ein leer stehendes Kloster für ihre Nonnen. Ihre Reliquien ruhen in der Eibinger Pfarrkirche. Das in der Sukzession zu Hildegard stehende Kloster ist die heutige  Benediktinerinnen Abtei St. Hildegard in Eibingen. Papst Benedikt XVI. sprach Hildegard am 10. Mai 2012 offiziell heilig. - Ihr Gedenktag ist der 17. September. - Am 27. Mai kündigte er während des Angelus-Gebetes an, Hildegard am 7. Oktober 2012 zur Kirchenlehrerin zu erheben.